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Einführung

Die Venenerkrankungen stellen weit verbreitete Volkskrankheiten unserer Zivilisationsgesellschaft dar, welche durch verschiedene Umstände unserer Lebensführung begünstigt werden.

Insbesondere Bewegungsmangel und übermässig lang andauernde einseitige Körperhaltungen, speziell anhaltendes Sitzen und Stehen, können durch vermehrten Rückstau des Blutes in die Beine krankhafte Veränderungen der Beinvenen fördern. Auch chronische Verstopfung kann auf dem Wege häufigerer Druckerhöhungen im Bauchraum Venenerkrankungen begünstigen. In ähnlicher Weise können auch Schwangerschaften gelegentlich die Entstehung von Venenleiden unterstützen.

Neben den vorerwähnten Faktoren existieren allerdings zusätzlich auch genetisch-familiäre Veranlagungskomponenten, welche auf dem Boden einer vorgegebenen Neigung zur vermehrten Bindegewebsschwäche Venenwände und Venenklappen vorzeitig degenerieren lassen können.

Die häufigsten Venenerkrankungen lassen sich orientierend in zwei Gruppen unterteilen:

  • Venöse Abfluss-Störungen, meist auf dem Boden von Venenthrombosen bei vollständiger oder teilweiser Verlegung des Lumens durch Blutgerinnsel, seltener infolge von sekundären Einengungen der Venen, beispielsweise bei tumorbedingter Gefässkompression
  • Venöse Insuffizienzen infolge von Schliessungsunfähigkeiten einzelner oder mehrerer  Venenklappen mit nachfolgender Ausbildung von Krampfadern. Funktionsstörungen der Venenklappen können entweder isoliert die oberflächlichen Hautvenen betreffen, oder auch die tiefen Beinvenen und die Verbindungsvenen zwischen oberflächlichem und tiefem Venensystem mit einbeziehen. Auch Venenentzündungen und Venenthrombosen bewirken oftmals Zerstörungen der Venenklappen mit hieraus resultierender chronisch-venöser Insuffizienz (CVI).

Neben aesthetischen Beeinträchtigungen bei störenden oberflächlichen Krampfaderbildungen können auch ernstere Einschränkungen der Gebrauchsfähigkeit der Beine entstehen, wenn es zu stauungsbedingten Weichteilschmerzen, Schwellungszuständen und Beingeschwüren kommt.

Aufgrund dieser Gegebenheiten kommt einer subtilen Venendiagnostik bei betroffenen Patienten eine hohe Bedeutung zu, um Art, Ausmass und Schweregrad vorhandener Venenveränderungen zu ermitteln und Empfehlungen für eine jeweils optimale Behandlung erarbeiten zu können.

Innerhalb der Fachdisziplinen der Inneren Medizin stellt die Angiologie dasjenige Gebiet dar, welches sich mit der Diagnostik und nichtoperativen (konservativen) Therapie von Venenleiden und anderen Erkrankungen des Gefäss-Systems auseinandersetzt.

In der Meduna-Klinik besteht die Möglichkeit, Beschaffenheit und Funktionszustand des Venensystems in allen Erkrankungsstadien fachangiologisch abklären zu lassen.

 

Copyright: Prof. Dr. Piper, Meduna-Klinik, 56864 Bad Bertrich,
Tel.: 02674 / 182 0, Fax: 02674 / 182 3182

 

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